Frequently Asked Questions

Eine Impfung kann Kinder, die zu gefährdeten Risikogruppen gehören, vor schweren Erkrankungsverläufen schützen; so beispielsweise Kinder mit Downsyndrom. Dazu sind allerdings aktuell noch keine Studien vorhanden.
Eine sorgfältige Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses ist deshalb für den Off-Label-Einsatz notwendig.

Es existieren noch keine Langzeituntersuchungen. Diese sind gerade bei Kindern, die noch ein langes Leben vor sich haben, zwingend notwendig.
Kinder sind, nach aktuellem Forschungsstand, nicht besonders stark an der Verbreitung der Infektion beteiligt.
Kinder erkranken selten und wenn, überwiegend harmlos an COVID-19.
Die Sterberate bei Kindern ist extrem gering.
Eine Impfentscheidung für Kinder erfordert eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung bezüglich der noch zu erwartenden Lebenszeit und der Entwicklung des Immunsystems je nach Alter des Kindes.

Dies kann aktuell nicht ausgeschlossen werden, auch wenn dies, bei den bisher zugelassenen Impfstoffen, für andere Erkrankungen sehr selten ist.

Kinder haben einen Organismus, der sich noch in der Entwicklung befindet und in vielerlei Hinsicht vulnerabler ist, als der von Erwachsenen.
Das Immunsystem und auch die Organe sind noch nicht ausgereift.
Kinder kommen mit vielen Erregern in Kontakt und entwickeln normalerweise schnell und auf natürliche Weise Abwehrreaktionen gegen Erreger.

Es treten übliche lokale Reaktionen an der Einstichstelle wie Rötung, Schwellung, Schmerzen sowie Infekt-ähnliche Symptome wie Fieber auf. Generell kann es zu Reaktionen auf allergen wirkende Substanzen in den Impfstoffen kommen. Die Ergebnisse von Langzeitstudien für Kinder bleiben abzuwarten.

Das wird von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich angegeben.
Bzgl. Kinder gibt es noch keine verlässlichen Daten.

Da das Corona-Virus ein Virus ist das, wie auch das Grippevirus, mutiert (sich verändert), ist zu erwarten das der Impfstoff regelmäßig angepasst werden muss, was wiederholte Impfungen erfordern würde.

Es gibt verschiedene Impfungen gegen COVID-19 und jede hat ihre Besonderheiten und ihre Vor- und Nachteile.
So genannte mRNA-, DNA-, und Vektorimpfstoffe sind neuartige Impfungen, die bisher kaum am Menschen angewendet wurden. Vereinfacht gesagt, werden bei ihnen körpereigene Zellen dazu angeregt, einen Virusbestandteil selbst zu produzieren. Dieser wird dann eine Immunantwort im Körper auslösen, die im Falle einer Infektion das Virus bekämpft.
Zum Vergleich: Bei vielen herkömmlichen bekannten Impfstoffen wird abgeschwächtes oder abgetötetes Virusmaterial, welches keine oder nur eine milde Infektion auslöst, verimpft, um eine Immunantwort auszulösen, die eine Infektion bekämpfen kann.