Mitteilungen

05.07.2021

Ist die Delta-Variante ein Grund, um Druck auf Kinder und Jugendliche zu machen, sich impfen zu lassen?

Nein: mehr als die Hälfte der an oder mit der Delta-Variante Verstorbenen waren bereits geimpft
Frankfurter Allgemeine – Gestorben trotz Impfung
RTL – Großbritannien: Mehr als die Hälfte aller Delta-Toten war geimpft

und die Delta Variante ist mit einer Fallsterblichkeit (case fatality rate) von 0,1% vergleichsweise harmlos
Public Health England – SARS-CoV-2 variants of concern and variants under investigation in England

Es ist schwer, nachzuvollziehen, warum viele Länder eine Panik vor der Delta Variante erzeugen. Bemerkenswert ist, dass sie dies tun ohne jegliche Zahlen für Kinder zu nennen, also ohne, dass sich die Eltern eine fundierte Meinung bilden können. Hier ein Beispiel von CNN:
CNN – What parents need to know about children and the Delta variant

24.06.2021

Covid-19: Should we be worried about reports of myocarditis and pericarditis after mRNA vaccines?

Das „British Medical Journal“ hat etwas zum Thema C19-Impfungen von Menschen unter 25 veröffentlicht. Dabei wurden die Daten von Pfizer selbst analysiert.
Conclusio: „On this basis, vaccination against covid-19 of those aged 25 and below seems not indicated, as harms far outweigh the benefits. The MHRA should perhaps reconsider their emergency approval in younger adults, for whom there is indeed no covid emergency, and wait for longer follow-up and suitably powered studies.“
Auf Deutsch: Der mögliche Schaden überwiegt den möglichen Nutzen und die (so heißt das in England) Notfallzulassung der MHRA (die medizinische Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Arzneimittel in Großbritannien) sollte überdacht werden für junge Erachsene.
 
Dazu noch ein Fakt aus Österreich: Es gab bis zum heutigen Tag keinen einzigen Todesfall einer weiblichen Person unter 25 an oder mit C19. Die 11 Fälle (3 davon von 10 bis 14) von männlichen unter 25-Jährigen waren ALLESAMT von Menschen mit schweren und schwersten Vorerkrankungen – was die persönliche Tragik natürlich nicht mindert bei jedem einzelnen Fall.
 
Auch in Deutschland waren 3 der 4 verstorbenen Kindern schwer Vorerkrankt.

21.06.2021

Da so viele Eltern Fragen haben, hat Porf. David Martin zugesagt, als ihn Patricia Marchart interviewen wollte. Anbei das Ergebnis, das Sie gerne teilen können:

11.06.2021

Was für die Corona-Impfung bei Kindern spricht – und was dagegen - Focus Online

11.06.2021

Interview mit Prof. David Martin zur Covid-19-Impfung von Kindern:
„Kein Grund zur Eile“ Danke!

08.06.2021

UKT Chef und Prof. Martin gegen Impf-Freigabe - Schwäbisches Tagblatt

04.06.2021

Prof. Dr. Johannes Hübner und Prof. Dr. Arne Simon (1. und 2. Vorsitzende der Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie, DGPI), über die COVID-19 Impfung bei Kinder

02.06.2021

„Kein Grund zur eiligen Impfung von Kindern und Jugendlichen“:
Experten-Papier argumentiert gegen voreiligen „Aktionismus“ - Medscape

26.05.2021

„Wir haben keinen Grund zur eiligen Impfung von Kindern“
- Frankfurter Allgemeine

25.05.2021

„Geimpft, Genesen, Getestet“? Für Kinder ungeeignet!

25.05.2021

Franktfurter Rundschau:
Corona-Impfung für Kinder und Jugendliche: „Für die Allermeisten lohnt es sich nicht“

22.05.2021

Unsere neue Publikation zur Covid-Impfung ist jetzt als Preprint verfügbar

–> COVID-19 Impfung für Kinder und Jugendliche? Vierzehn Argumente für einen rationalen Weg in Deutschland

Martin, D., Simon, A. & Schwarz, S. (2021)

31.03.2021

Die Anzahl mit PCR getesteter Personen liegt bei Erwachsenen seit Jahresbeginn unverändert bei gut 500/100.000; die Anzahl getesteter Kinder unter 14 Jahren hat sich seit der 6. KW von unter 250 auf über 500/100.000 mehr als verdoppelt.

Die errechnete 7-Tages-Inzidenz reflektiert jedoch ausschließlich die mit positiven PCR-Tests erfassten Infektionen, d.h. die gemeldeten absoluten Zahlen unabhängig von der Testhäufigkeit.

Sehr viel aussagekräftiger als die so errechneten Inzidenzzahlen sind daher die Positivitätsraten im Verhältnis zu den Testzahlen. Die Positivitätsrate spiegelt den Anteil infizierter Personen in einer Bevölkerungsgruppe wider. Bei einer überproportionalen Zunahme der Infektionen bei Kindern würde sie daher steigen. Die Positivitätsrate bei den 0- bis 4-Jährigen ist aber im Vergleich der Kalenderwochen 6 und 12 von 6,4 % auf 6,15 %, bei den 5- bis 14-Jährigen von 9,6 % auf 8,9 % abgesunken.

Die Frage, ob Kinder zum jetzigen Zeitpunkt überproportional am COVID19-Infektionsgeschehen beitragen, kann daher mit einem klaren NEIN beantwortet werden

30.03.2021

Pro und Kontra: Sollten wir alle Kinder gegen Corona impfen? - Redaktionsnetzwerk Deutschland